Nach einigen Jahren mit Serendipity, habe ich mich entschlossen zu Wordpress zu wechseln. Serendipity war nun einige Jahre lang ein sehr zuverlässiger Begleiter meines Blogs, große Probleme hatte ich damit nie. Die Gründe zum Wechsel zu Wordpress sind eher einfacher Natur. Zum einen wollte ich die Software mal testen, zum anderen gefiel mir dieses Theme recht gut und so nahm ich das zum Anlass, um mein Blog-Backend umzustellen. Zuerst dachte ich, dass Wordpress die Artikel aus Serendipity einfach importieren könnte, fand aber heraus, dass gerade Serendipity nicht unterstützt wird. Ein paar Google-Suchen später fand ich einen Importer für Serendipity-Artikel, -Kommentare, -User etc, dass zwar recht gut importiert, aber leider waren alle Umlaute falsch kodiert. Nach etlichen Versuchen und Google-Suchen, stieß ich auf die PHP-Funktion “utf8_decode()”, die an vielen Stellen dem Skript hinzugefüt, gute Dienste erfüllte, aber leider nach einem “ß” leider jeglichen weiteren Text des Artikels verwarf. Entnervt habe ich mich nun dazu durchgerungen, einfach ein neues Blog zu starten und das alte in einen Unterordner zu verbannen. Am besten abonniert die werte Leserschaft von nun an den Feed dieses Blogs. Ein paar mod-rewrite-Regeln werden noch folgen, ob das mit jedem Reader so sauber läuft, wage ich aber nicht zu prognostizieren.
Hier nochmal ein Vergleich meiner Erkenntnisse nach einigen Stunden mit Wordpress:
Serendipity vs. Wordpress
| Feature | Serendipty | Wordpress |
|---|---|---|
| Tabellen | Im Editor | Nur mit Plugin |
| Plugins | Viele, im Browser installierbar | Sehr viele, in Browser nur mit FTP(?!)-Zugangsdaten installierbar |
| Theme | Skaliert für große Bildschirme | Sieht besser aus |
| Installation | 15 Minuten | 5 Minuten |
| Geschwindigkeit | Seiten laden schnell | Seiten laden relativ lahm |

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